Tiere im Garten

So wunderbar, fast „unheimlich schön“, ist unser Gartenparadies zu erleben und anzuschauen, vor allem wie sich immer mehr Insekten ansiedeln, Igel und Vögel einen Nistplatz finden. Natur und Mensch sich neu begegnet. Und das ganz nah. Bei uns! 

Die eigentlichen Chefs im Haus und Garten.

  Katze Leni

    Kater Willy

Hier kommen nach und nach viele tolle Bilder dazu!

Bis dato haben wir sehr viel Zeit in die Gestaltung und Bepflanzung investiert, deshalb gibt noch nicht soviel Bilder von unseren Insekten und Tieren.
Aber nun kann es bald losgehen.

Schwalbenschwanz 

(Papilio machaon)

Der Schwalbenschwanz ist einer der schönsten und größten Tagfalter Europas. Er bevorzugt sonniges, offenes Gelände mit Wilder Möhre, Dill und Fenchel. 

   



Schwalbenschwanz 

(Papilio machaon)
   



Tagpfauenauge 

(Inachis io)
 
Die Raupen und Falter sind bei der Wahl ihrer Pflanzen nicht sehr wählerisch. Sie sind nicht so spezialisiert wie ihre Artgenossen. Sie überwintern als ausgewachsene Falter.   



Brauner-Dickkopffalter

(Thymelicus indet)
   

Typische Lebensräume, in denen man ihn antrift, sind blütenreiche Waldlichtungen und Gebüsche mit hohen Gräsern. 


Roter Ampfer-Glasflügler

(Pyropteron chrysidiformis)   

 

Die tagaktiven Falter fliegen in den Monaten Juni und Juli und kommen  in den südlichen und westlichen Bundesländern lokal und meist selten vor. 

Faulbaumbläuling

(Celastrina argiolus)   

 

Der Faulbaumbläuling ist ein kleiner Falter mit nur 20 bis 30 Millimetern Flügelspannweite. Obwohl er nach dem Faulbaum benannt ist, sind seine Raupen nicht auf diese Pfanze als Futterpflanze spezialisiert . 

Faulbaumbläuling

(Celastrina argiolus)   

 


Kleiner  Feuerfalter

(Lycaena phlaeas)   

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bläulingen sind beide Geschlechter gleich gefärbt, so kann man die beiden Geschlechter nicht unterscheiden. 

Zitronenfalter 

(Gonepteryx rhamni)   

 

Der Zitronenfalter ist einer  der bekanntesten Schmetterlinge und hat mit 12 Monaten auch die größte Lebenserwartung aller Schmetterlinge in Miteleuropa. 

Kaisermantel 

(Argynnis paphia)   

 
Er ist im ländlichen Raum oft am üppig blühenden Wasserdost im Sumpfbereich von Gartenteichen zu finden.

Grünader-Weißling 

(Pieris napi)   

 
Beliebte Lebensräume des Grünader-Weißlings sind Waldränder, Wiesen mit Schattenbereichen, Baumhecken und Flusstäler. 

Großes Ochsenauge

(Maniola jurtina)   

 
Das Große Ochsenauge ist in Deutschland weit verbreitet und einer der häufigsten Augenfalter und fliegt in einer Generation von Anfang Juni bis Anfang September . 

Schachbrettfalter

(Melanargia galathea)   

 
Der Schachbrettfalter wurde  zum Schmetterling des Jahres 2019 gekürt. Damit sollte auf die Bedrohung der Art aufmerksam gemacht werden. 

Weiden-Linienbock

(Oberea oculata)   

 
Der Weiden-Linienbock ist ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer. Er ist an Waldrändern mit Weiden häufig zu sehen. 

Glattschieniger Pinselkäfer 

(Trichius gallicus)   

 
Diesen Käfer findet man von Mai bis Juli an Waldränder oder in Hecken Biotoben. Er bevorzugt Doldenblütler als Nahrungsquelle. 

Kleiner Eichenbock

(Cerambyx scopolii)   

 
Er ist im Juni und Juli auf blühenden Sträuchern, am sonnigen Waldrand und an Obstbäumen zu finden und er bevorzugt Holunder, Weißdorn und Hartriegel. 

Schwarzspecht

(Dryocopus martius)   

 
Aus unserem Totholzbaum am Waldrand hat sich ein Schwarzspecht sein Futter geholt. Er ernährt sich von Insekten, vor allem Ameisen.

Kleiner Kohlweissling

(Pieris rapae)   

 
In unseren Breitengraden können kleine Kohlweißlinge im Jahr in bis zu vier Generationen auftreten. Sie fliegen von März bis in den späten Herbst.  

Bienenkäfer

(Trichodes apiarius)   

 
Er legt seine Larven in den Nestern verschiedener Solitärbienen ab. Dort fressen die Larven dann die Pollen und Larven der Wildbienen. Er ist aber in letzter Zeit seltener geworden. 

Feuersalamander

(Salamandra salamandra)   

 
Der typische Lebensraum des Feuersalamanders sind feuchte Laubmischwälder der Mittelgebirge.  Gemäß Bundesnaturschutzgesetz hat er den Status "Besonders geschützt".

Kleiner Fuchs

(Aglais urticae)   

 
Die Raupenfutterpflanze des Kleinen Fuchs ist die Brennessel. Diese ist bei uns noch ausreichend vorhanden, so ist auch der Kleine Fuchs sehr häufig zu sehen. 

Kleiner Fuchs

(Aglais urticae)   

 

Hirschkäfer

(Lucanus cervus)   

 
Der Hirschkäfer kommt nur noch selten vor. Er steht steht auf der Roten Liste und ist in ganz Deutschland vom Aussterben bedroht. 

Beerenwanze

(Dolycoris baccarum)   

 
Sie kommt in Europa und Asien vor und bevorzugt Wiesen, Waldränder und Gärten mit Beeren, ihrer Hauptnahrungsquelle. 

Aurorafalter

(Anthocaris cardamines)   

 
Der Aurorafalter fliegt ab Mitte März bis Ende Juni.
Als  Raupenfutterpflanze dient unter anderem auch die Knoblauchsrauke. 

Streifenwanze

(Graphosoma italicum)   

 
Ganz  oben auf dem Speiseplan der Streifenwanzen stehen  Doldengewächse. Durch den Klimawandel zieht es die Wanzen immer weiter nördlich. 

Trauer-Rosenkäfer

 (Oxythyrea funesta)  

 

Der wärmeliebende Käfer ist häufig auf Blüten heimischer Stauden und Sträucher anzutreffen. Hier ernährt er sich von den Pollen. 


Feldgrille Weibchen

 (Gryllus campestris

 

Die Grillen bevorzugen warme, trockene Hänge für ihren Erdröhren. Das Zirpen der Männchen hört man von Mai bis Juli. Die Weibchen dagegen sind still. 

Plattbauch Libelle 

(Libellula depressa) 

 

Das Libellen Weibchen ist gerade am Gartenteich geschlüpft. In Mitteleuropa leben ca. 85 verschieden Arten. Libellen sind Räuber, dabei neigen sie gerne auch zum Kannibalismus. 

Plattbauch Libelle 

 (Libellula depressa) 

 

Nach der Paarung mit dem Männchen im Flug, legt das Weibchen die Eier aus der Luft im Wasser ab. Die Larven schlüpfen nach ca. 4 Wochen und halten sich im Flachwaser auf. 

Wollschweber

 (Bombyliidae) 

 

Charakteristisch für diese Art der Fliegen ist der lange Rüssel. Wenn es ab März wärmer wird, sieht man die geschickten Flieger bereits im Garten. 

Frühe Adonislibelle

(Pyrrhosoma nymphula)

 

Die Frühe Adonislibelle findet man in kleinen stehenden oder nur schwach fließenden Gewässern. 
Die Eiablage erfolgt im Tandemflug auf schwimenden und aus dem Wasser ragenden Pflanzenteilen. 

Gallische Wespe

(Polistes dominula)

Eine Gallische Wespe beim Trinken an einer flachen Stelle im Gartenteich. Es ist wichtig im Garten Insektentränken aufzustellen. 

Helle Erdhummel

(Bombus lucorum)

Die helle Erdhummel an der Blüte einer Taubnessel (Lamium). Sie fliegt von März bis Oktober. 

Kleiber  

 (Sitta europaea)


Der Kleiber, auch Spechtmeise genannt, auf seinem Hausdach. Er renoviert den Nistkasten, indem er Unebenheiten glättet und Spalten mit Lehm verschließt. Von außen ist das Klopfen deutlich zu hören.   


Eine Wildbiene



Ein fleißiges Bienchen beim Sammeln von Blütenpollen. Sie ist Mitte März auf einem Gänseblümchen unterwegs. 


Mistbiene

 (Eristalis tenax)

Die Mistbiene ist eine  auffällige Schwebfliegenart. Die Blüte der Kirschpflaume  (Prunus cerasifera) ist für sie im März ein Ziel auf der Suche nach Nahrung.


Buntspechtmännchen

 (Dendrocopos major) 


Erdkröte

(Bufo bufo
Unserer treuer Bewohner, er lässt sich immer wieder mal sehen. 

Feuersalamander 

(Salamandra salamandra) 

Schwalbenschwanz

(Papilio machaon

Einer der größten Falter Europas. 

Raupen des Schwalbenschwanz

 Hain-Schwebfliege

  (Episyrphus balteatus) 

Kaisermantel

(Argynnis paphia

 Taubenschwänzchen

(Macroglossum stellatarum

Tiertränken im Garten

Es ist ganz wichtig für die Tiere Wassertränken im Garten aufzustellen. 
Besonders bei Hitze oder Trockenheit brauchen Insekten und anderes Getier offene Wasserstellen. So haben wir im ganzen Garten Vogel- und Insektentränken aufgestellt. 
Die meisten davon haben wir selber aus Zement und Sand  gegossen.